Seit Anfang März 2017 sind wir mit unserer Hompage „Mei Marktl“ aktiv unterwegs. Viel hat sich in diesem Zeitraum auch bei uns zu Hause verändert. Wir möchten euch kurz auf eine kleine Zeitreise mitnehmen.

Unser Kühlschrank ist ein anderer

Die stärkste Veränderung spiegelt sich in unserem Kühlschrank wieder. Unsere 13jährige Tochter Hannah hat einmal ganz treffend bemerkt: „Es gibt nur mehr Joghurts in Gläser und kein Papier mit einer grünen Tanne oder vom billigen Laden mehr. Gefällt mir sehr!“ Uns auch! Und es ist tatsächlich so.
Konnte ich früher in einem Monat locker ein Rabattheft füllen oder ein Einkaufsziel für noch mehr Rabatte erreichen, so schaffe ich heute nicht einmal mehr das Minimum. Natürlich kaufen wir das ein oder andere Produkt noch im Supermarkt ein, besonders wenn ich es schnell benötige, aber hauptsächlich gehe ich in Hof- oder Bauernläden, in die Kaslan’n Nockberge und zu den Markttagen in Villach.
Natürlich bedarf es dafür einer etwas genaueren Planung und ein flexibles Zeitmanagement. Vieles lässt sich aber in einem Weg erledigen.

EXKLUSIVER BONUS: Dein Überblick auf einer Seite! Gleich verwenden! Unser Überblick zu Hof-, Bauernläden und Geschäften mit regionalen Produkten zur leichteren Planung deines Einkaufes.
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Die Geschmacksnerven neu entdecken

Noch etwas hat sich auffallend zum Positiven verändert. Unsere Geschmacksnerven sind inzwischen viel sensibler geworden. Joghurt aus dem Supermarkt gibt es nicht mehr, weil es uns sowieso nicht mehr schmeckt. Lieber warten wir auf den nächsten Markttag. Die Produkte von regionalen Produzenten sind geschmacklich mit nichts vergleichbar. Sie haben Geschmack, kommen alle ohne chemische Zusatzstoffe aus und haben bei uns oft ein „Ahh, so sollte das eigentlich schmecken!“ hinterlassen. Beim Öffnen eines Erdbeersaftes vom Hof Kunz, Stefan Bachmann, strömt einem der Duft von Erdbeeren in Nase. Man glaubt, man steht mitten am Erdbeerfeld.

Mit Lebensmitteln bewußter umgehen

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Thema. Das liebe Geld. Wer jetzt denkt, dass ich mit diesen regionalen Produkten wesentlich mehr Geld für Lebensmittel ausgebe, den muss ich etwas enttäuschen. Natürlich kosten diese Produkte etwas mehr, allerdings nicht immer, manche sind sogar billiger.
Was allerdings ausschlaggebend ist, dass viel bewußter eingekauft wird. Es wird nicht mehr jeden Tag Fleisch gegessen, dafür ist das jetzt gekaufte Fleisch qualitativ hochwertig, schmeckt besser und wir genießen es viel mehr. Der Umgang mit den Lebensmitteln hat sich in unserer Familie positiv entwickelt. Es wird nicht mehr zuviel eingekauft, weil gerade in Aktion, oder 1 + 1 gratis und dann eben weggeworfen, weil die Produkte innerhalb der Ablaufzeit nicht verzehrt werden können. Das passiert uns jetzt garantiert nicht mehr.

Das Gefühl, sich nicht mit Lebensmittelfälschung und ungesunden Produkten herumschlagen zu müssen, ist es schon wert, mehr auf seine regionalen Produzenten zu achten. Sie stellen mit viel Aufwand und Liebe die besten und natürlichsten Produkte für uns her.