Freilandeier von glücklichen Hühner bekommt man bei Eva Bachmann und Albert Rabitsch in Faak am See. Dort dürfen die Hühner sogar in einen eigenen Wintergarten.

Die 1 300 Legehühner von Eva Bachmann und Albert Rabitsch genießen einen ganz besonderen Ausblick für den sie von vielen von uns beneidet werden. Mit direktem Blick auf die Karawanken und in das wunderschöne Gailtal legen sie jeden Tag ihre Freilandeier in die automatischen Legenester. Ganze 5 000 m² freie Fläche haben die Hühner zum Scharren, Graben und Picken zur Verfügung.

Ein Wintergarten für die Hühner

Doch mit der Gefahr der Vogelgrippe mussten auch die Karawanken-Hühner in ihren Stall zurück. Pecksteine, fein gemahlenes Futter mit Stroh vermischt und eine spezielle Tränke beschäftigen die Hühner. Neben ausreichend Platz haben sie auch im Stall die Möglichkeit im Sand zu graben und zu scharren.

„Sind die Hühner beschäftigt, kommt es auch nicht zu Kannibalismus.“

Mit dem Bau eines Wintergartens, der den Kontakt der Hühner mit Wildvögeln ausschließt, dürfen sie auch wieder die Sonne genießen und ihre Eier behalten den Status von Freilandeiern. Und noch einen Vorteil hat ein Wintergarten für Hühner. Während sie im Winter bei schlechter Witterung ebenfalls den Tag im Stall verbringen, können sie jetzt auch in der kalten Jahreszeit, geschützt und im trockenen nach Herzenslust im Sand scharren.

Artgerechte Fütterung

Für die braunen Legehühner unter den Karawanken kommt nur eine artgerechte Fütterung in Frage. Neben dem fein gemahlenen Hühnerfutter steht ihnen noch Muschelgrit zur Versorgung mit Kalzium zur Verfügung. Frisches, junges Gras enthält besonders viel Eiweiß und fördert die Qualität der Freilandeier. Die Hühner von Eva Bachmann und Albert Rabitsch kommen gänzlich ohne Medikamente aus.

„Am gurren höre ich, wie es unseren Hühnern heute geht und ob alles in Ordnung ist“

Einmal im Jahr wird der Stall komplett gereinigt, dann wenn alle Hühner verschenkt werden, um dem Nachwuchs Platz zu machen, wird auch sauber gemacht und ausgekalkt. Außerdem wird mehrmals im Jahr Urgesteinsmehl gestreut, um den Stall zu desinfizieren und Infektionen und Milben den Nährboden zu nehmen.

Gerne selbst bedienen

Rund 90 Prozent der täglich 1300 Eier werden ab Hof verkauft, der Rest geht an kleinere Betriebe in der Region. Den Kunden steht außerdem rund um die Uhr eine kleine Selbstbedienungs-Hütte mit einem Kühlschrank voller Freilandeier zur Verfügung. Eva und Albert vertauen auf die Ehrlichkeit ihrer Kunden und bis jetzt gibt ihnen der Erfolg recht.

Braunes oder weißes Ei

Die Farbe der Eier hat übrigens nichts mit der Fütterung, sondern mehr mit der Rasse der Hennen zu tun. Hühner mit weißen Ohrscheiben, wie die Rasse „Lohmann weiß“ legen eben weiße Eier. Die Größe der Freilandeier hängt vom Alter der Legehennen ab, je älter die Henne, destro größer die Eier.
Richtig gelagert hält ein Ei circa einen Monat. Ideal wäre ein dunkler Ort mit einer Raumtemperatur von rund 14 Grad.

  • Freilandeier
  • Eierlikör
  • Suppenbasis

jeden Freitag:

  • Reindling
  • Apfelstrudel
  • Nussschnecken
  • Kasnudeln

Karawanken Freilandei
Albert Rabitsch und Eva Bachmann

Mallestiger Straße
9583 Faak am See

+43 676 88 730 504
karawankenei@hotmail.com

https://www.facebook.com/Karawanken-Freilandei-438983589481897/?fref=ts

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch 15:00 – 18:00 Uhr

Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Angeboten werden außerdem:

  • Mehl (Biohof Knappinger)
  • Knoblauch (Familie Weber)
  • Öle (Familie Mikl)
  • Würstel und Speck (Familie Gabrutsch)
  • Honig (Albin Otti)
  • Milchprodukte ( Familie Hecher)
  • Bauernbrot (Familie Arnold)

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