Die älteste Geflügelrasse der Welt, wunderschön gezeichnet, mit weißen Punkten, die wie Perlen auf dem Gefieder glänzen, tummelt sich mitten unter Masthühner und -puten am Biohof Moritsch.

Karin und Walter Suschetz waren schon seit längerem auf der Suche nach einer alternativen Geflügelrasse. Fündig geworden sind sie beim Perlhuhn. Die insgesamt 15 Stück sind eine Premiere auf ihrem Bio zertifizierten Geflügelmastbetrieb.

Geringer Fettanteil

Das Besondere am Perlhuhn ist nicht nur sein Erscheinungsbild, sondern auch der einzigartige Geschmack. Das Fleisch ist dunkler als beim normalen Huhn und geschmacklich eher dem Wild zuzuordnen. Durch den geringsten Fettgehalt überhaupt bei Hausgeflügel und dem niedrigen Cholesterin-Gehalt ist es sehr gut für die gesunde und bewußte Ernährung geeignet.  Bei Perlhühner ist außerdem Geduld gefragt. Während das Haushuhn nach rund acht Wochen ihr gewünsches Gewicht erreicht hat, dauert es beim Perlhuhn zwölf bis 14 Wochen.

Die Perlhühner sind eine Premiere für uns. Wenn die Nachfrage passt, wollen wir circa drei Mal im Jahr frisches Fleisch vom Perlhuhn anbieten.

Großer Auslauf

Am Hof der Familie Suschetz tummeln sich insgesamt 600 Tiere. Pute, Huhn und Perlhuhn vom Küken bis zur ausgewachsenen Masthenne. In kleinen Herden genießen sie ihren großen Weideauslauf. Das stärkt die natürliche Widerstandsfähigkeit der Tiere und fördert gleichzeitig den Muskelaufbau und sorgt für eine hohe Fleischqualität. Die Küken dürfen allerdings erst mit 22 Tagen ins Freie, zum Schutz vor Greifvögel und Katzen.

Natürlich hat man einen Bezug zu den Tieren. Sie sind allerdings nicht diese Art von Haustiere, wie man es sich bei einem Hund oder einer Katze vorstellt. Es ist der Lauf der Natur, dass sie uns als Nahrungsmittel dienen, wofür wir sehr dankbar sind. Aus diesem Grund achten wir darauf, ihre Aufzucht und ihren Lebensraum so natürlich wie möglich zu gestalten.

Mit den Puten laufen die Perlhühner vollkommen unkompliziert in der Herde mit. Sie sind auch beim Futter nicht wählerisch.
Apropo Futter, da gibt es natürlich gentechnikfreies Bio Getreide und eine Bio Futtermischung. Da am Biohof keine Medikamente verwendet werden, ist es natürlich umso wichtiger die Tiere mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.


Aus hygienetechnischen Gründen werden die Tiere im Industriepark Völkermarkt geschlachtet, der nur wenige Minuten vom Hof entfernt liegt. Ein spezielles Betäubungsgerät ermöglicht Walter Suschetz den Stress bei den Tieren so niedrig wie möglich zu halten. Alle Arbeitsschritte erfolgen händisch, von der Schlachtung bis zur gewünschten Zerlegung.

Nicht nur Frischfleisch

Produziert wird am Biohof Moritsch nicht nur Frischfleisch von der Pute und dem Huhn, sondern auch Extrawurst, Leberkäse und Krakauer aus einhundert Prozent Putenfleisch. Als Fettträger wird Biopflanzenöl verwendet. Außerdem stehen noch Selchwaren wie Bratwurst oder Selchwurst und geselchtes Hendlfleisch und Putenrollbraten auf der Produktliste.

  • Frischfleisch von der Pute und Huhn
  • Extrawurst
  • Leberkäse
  • Krakauer
  • Frankfurter
  • Selchwaren wie Bratwurt, Selchwurst, Rollbraten oder Hühnerkeulen
  • Hauswürstel

Biohof Moritsch
Karin & Walter Suschetz
Aich 7
9102 Mittertrixen

+43 699 16 16 16 36
bio-moritsch@gmx.at
http://www.bio-moritsch.at/

Erhältlich sind die Produkte in Klagenfurt jeden Samstag am Benediktinermarkt in Klagenfurt und im Biofeld in der Kraßniggstraße, sowie jeden Freitag am Biomarkt in Villach am Hans Gasser Platz.
Außerdem kann auf Vorbestellung jederzeit direkt abgeholt werden. Bitte immer zuerst telefonisch vorbestellen!
Unseren Bericht zum Biomarkt in Villach hier!

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